Tag Archive for 'nicht lustig'

Das Taxifahrerverkehrsregelungsnovum

Du bist Taxifahrer und weich in der Birne? Dann habe ich für dich eine neue Verkehrsregel. Die habe ich zumindest gerade eben von einem böblinger Kollegen gelernt, den ich kurz vor Tübingen “getroffen” habe. Ich halte es daher für meine heilige Pflicht, das Taxifahrerverkehrsregelungsnovum weiterzuverbreiten, da ich es für sehr sinnvoll und für Unfallreduzierend halte.

Anzuwenden bei: Zweispuriger Fahrbahn, die dazu dient zwei Straßen zusammenzuführen; die Fahrbahn wird also in ca. 100 Metern einspurig.

Zusatzbedingung: Auf der eigenen (rechten) Fahrspur muss stockender Verkehr herrschen, auf der anderen (linken) Fahrbahn muss freie Bahn sein.

Was tun: Du musst warten, bis auf der linken Fahrbahn Autos vorbei fahren und dann plötzlich nach links rausziehen und MITTIG in der Fahrbahn fahren. Dass das erste links an dir vorbeifahrende Auto leicht in den Grünstreifen fahren muss und etwas von seinen Reifen auf die Straße radiert, ist beabsichtigt. Das Hupen weiterer Autos, die links vorbei fahren könnten, ist ebenfalls beabsichtigt. Auffahrunfälle, die durch plötzliches Bremsen der links fahrenden Autos entstehen sind tragbar.

Merke: Die bisherige Regel, dass man an der Stelle, wo die Straße zusammengeführt werden soll, die “Reißverschlussregel” anwendet, ist als abgeschafft zu betrachten.

Bildquelle: Wikipedia

Büroweisheit des Tages

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Telefonkonferenz viel Arbeit auslöst, die zudem sofort getan werden muss, verhält sich antiproportional zum Abstand der Telko zum Feierabend. Ergo:

Du sollst den Werktag nicht vor dem Feierabend loben.

:D

Wohnung in München?

Falls jemand eine

  • schöne
  • ruhige
  • bezahlbare
  • 3-Zimmerwohnung
  • entlang der U6 oder S8

in/bei München (z.B. Garching, Schwabing, Föhring, …) vermietet oder jemanden kennt, der so was vermietet, soll er/sie/es sich bei mir melden *g* Ich suche Wohnungen. Und zwar ab jetzt *g*

Gewitter-Chaos am Flughafen Stuttgart

Oder: Dinge die die Welt nicht braucht - Heutige Episode: “Unwetter beim Landeanflug”.

Mai oh Mai! Was für ein Tag. Heute kurz vor 18:00 sind wir von Kopenhagen zurück nach Stuttgart geflogen. In Kopenhagen war das Wetter -wie die letzten beiden Tage auch- traumhaft.

(Links im Hintergrund ist übrigens die Brücke über den Öresund zu erkennen; auch möchte ich auf die geringe Größe des Fliegers hinweisen…)

Zu Hause in Stuttgart sah es dann so aus:

(Die 747 der Thai Air gehört übrigens -wenn ich recht liege- nicht auf den Flughafen Stuttgart. Die ist wohl außerplan hier gelandet. Wahrscheinlich war das Gewitter anderswo noch schlimmer!? Keine Ahnung)

Es war jedenfalls ekliges Wetter, verdammt ekliges Wetter: Gewitter, Sturm, Starkregen. Dementsprechend war auch der Landeanflug in dem kleinen Hüpfer… Nach anfänglichen 20, 30 Minuten Kreisen und üblem Geschaukle (”Ich bin zu jung zum Sterben”) waren wir jedenfalls irgendwann endlich unten. Bloß gut, dass wir in der Holzklasse auf dem Flug keine Getränke bekommen haben. Sonst wäre vielleicht das ein oder andere Tröpfchen in die Hose gegangen ;-)

Unten angekommen erwartete uns aber ein neues, und völlig nervtötendes Happening: Auf den Bus warten! Ich habe schon viel auf Busse gewartet und auch schon lange. Aber noch nie in Flugzeugen. Und schon gar keine geschlagenen ZWEI Stunden!

Lt. den Lautsprecherdurchsagen ist es nämlich für Menschen zu gefährlich, sich außerhalb des Flugzeugs bzw. eines anderen Fahrzeuges (–> Faraday’scher Käfig) auf dem völlig ebenen Rollfeld eines Flughafens aufzuhalten. Man könnte ja vom Blitz erschlagen werden. (Wobei das wenigstens kurz und schmerzlos gewesen wäre. In Flugzeugen an klaustrophobischen Anfällen zu sterben ist nämlich unangenehmer). Und leider muss man ja raus aus dem Flieger und rein in den Bus. Blöd.

Also warten.

Als nach zwei Stunden das blöde Gewitter noch immer nicht ganz um war, hat man sich dann doch entschlossen die Leute aus dem Flugzeugs rauszuholen - wahrscheinlich gingen die Getränke für die erste Klasse aus.

Spassigerweise wurden die Leute sogar einzeln (!) “evakuiert”. So ist dann also jeder von uns einzeln und gebückt (”we suggest to walk ducked down”) zum Bus gespurtet. Was ein Spaß.

Was ich aber noch viel cooler fand, war, dass die Damen und Herren in der 1. Klasse während des Bus-Wartens mit Essen und Trinken versorgt wurden. Wir nicht. Wir haben nix bekommen.

Sehr, sehr geil. Sekt, Bier, Schnittchen.

Froh endlich draußen und im Flughafen zu sein, stellte sich natürlich die Frage, was mit dem Gepäck passiert. Wenn die jedes Gepäckstück einzeln und in gebückter Haltung in den Fliegerhafen transportieren, dauert das ewig.

Yes, it does! Und zudem muss wohl ein Blitz für einige Zeit die Stromversorgung des Flughafens lahm gelegt haben - sowas habe ich zumindest mir von einem anderen Reisenden sagen lassen. Mitbekommen habe ich es nicht direkt. Lange Rede, kurzer Sinn:

Hunderte Leute warteten auf tausende Gepäckstücke und das nochmals stundenlang. Bei uns plumpste der Koffer nach ca. 1 1/2 Stunden vom Band. Bombastisch… Ich bin sicher, jetzt warten immer noch Leute auf ihre Koffer…

Aber schön war’s trotzdem: Schlafende Menschen auf Rollbändern habe ich noch nie gesehen.

Wir halten also fest:

Flugzeit Copenhagen - Stuttgart: ca. 1 1/2 Stunden

Flugzeug - Bus - Gepäck - Auto: 3 1/2 Stunden.

Ganz große Nummer. Ganz groß!

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PS: Falls jemand über den Text stolpert, der das auch erlebt hat, … Tipp ein Kommentar; Weitere Details interessieren mich…!

PPS: Link zu den entsprechenden “offiziellen” Nachrichten

PPPS: Und noch was zum Thema.

Herr schmeiß Hirn herab,
die Zwote

Mein Handy ist selbstredend auch gestern nicht bei mir zu Hause angekommen. Logisch. Wie könnte es auch anders sein? Aber es gibt neue Indizien über die enorme Genialität des zuständigen Paketfahrers:

Ich wohne im Müllerweg 25*. Der Müllerweg hat die etwas unfeine Eigenschaft aus zwei Teilen zu bestehen. Einem langen Teil und einem kurzen Teil, welcher am westlichen Ende des Wegs hoch zum Berg hin abknickt. Dieser Knick, in dem ich wohne, liegt an der Ecke zum Bachweg*.

Genau so habe ich das der Dame beim Paketdienst ins Telefon diktiert und die hat sich die Stichworte “Müllerweg hat zwei Teile”, “westliches Ende”, “Kreuzung zum Bachweg”, und “Berg hoch”, “wohnt im kleinen Teil” notiert. Die Info sollte dann dem Paketfahrer zugänglich gemacht werden. Ist sie wohl auch!

Gestern trifft mein Herr Papa zufällig die Postbotin für unser Wohngebiet und kommt mit ihr ins Gespräch. Die fragt ihn, ob wir denn ein Paket von GLS erwarten. Ja…! Und wie kommt sie darauf? Ja sie wäre gerade von einem GLS-Fahrer gefragt worden, wo denn der BACHweg 25 liegen würde und wir hätten ja auch die Hausnummer 25…

Mein Paket-Freund sucht jetzt also nach dem Bachweg 25 und nicht dem Müllerweg 25…

Ich weiß gerade nicht, ob ich den Versuch die Postbotin nach dem Weg zu fragen als genial werten soll oder als selten doof, weil er nach dem falschen Straßennamen gefragt hat…

Lieber Herr, schmeiß Hirn herab!!

Und gerade eben sehe ich, dass der Paketzusteller aufgibt und das Päckchen zurück zum Absender befördert. Ich hoffe mal, dass wenigstens das klappt! Ich bestell jetzt bei Amazon, die liefern per DHL und morgen habe ich ein neues Telefon. So!

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* Name und Hausnummer von der Redaktion geändert :-)

Herr schmeiß Hirn herab!

Ich warte zur Zeit auf mein vor immerhin drei (!) Wochen bestelltes Handy… Der Blick in die Sendungsverfolgung vom Paketdienst wird von Tag zu Tag amüsanter aberwitziger. Mittlerweile kann ich sogar die Nummer von der Telefonhotline auswendig und kenne die Damen dort beim Vornamen *g* Haben eigentlich diese Herren kein Navi im Auto? Oder ein Handy womit man zur Not nachfragen kann…?

“Adresse falsch” heißt übrigens im Paketzustellerjargon “Ich bin zu faul oder doof vernünftig nach der Adresse zu suchen”.

Mein Thinkpad, ich und der System Freeze

Oder: Eine Liebe mit Hindernissen.

Im November habe ich ein an und für sich ganz nettes Thinkpad R60 von meinem Brötchengeber bekommen. Etwa 20 Minuten nach dem ersten Einschalten hat sich das schwarze Kästchen schon in die ewigen Jagdgründe verabschiedet: System Freeze. Rien ne va plus. Also:

Restart. Weiterarbeiten… System Freeze. Restart. Weiterarbeiten… System Freeze. usw

So geht das jetzt schon seit November. Anfang Februar wurde es mir dann entgültig zu doof und ich habe den Kasten eingeschickt. Fehlerbeschreibung: “Nicht reproduzierbarer System Freeze unter Windows und Linux.” Selbstredend kam das Thinkpad ohne Befund wieder zu mir zurück. Also weiter:

System Freeze. Restart. Weiterarbeiten… System Freeze. Restart. usw

Diesmal versuche ich es nicht mit einer normalen Reklamation, sondern einer Beschwerde. Der Unterschied zu einer normalen Reklamation ist, dass diesmal mein Thinkpad von einem netten Herrn von der Post abgeholt wurde (zwar einen Tag früher als vereinbar, aber egal), normalerweise muss man selber zur Post dackeln. Und mir wurde auch versprochen, dass das Mainboard getauscht wird. Das war vor ca. 2 Wochen.

Gerade klingelt das Telefon und ein freundlicher aber stark nuschelnder IBM-Mitarbeiter erzählt mir, dass ich mein Thinkpad in den nächsten Tagen zurück bekomme. Und was ist gemacht worden? Die Techniker haben das Thinkpad getestet und die CPU-Kontakte gereinigt. Ja Servus! Und was ist mit dem neuen Mainboard? Kein Fehler gefunden, kein Mainboard. Komisch, gestern stand doch in der C’t, dass der Lenovo Service so toll sei…?

Nur gut, dass wir am Freitag ein neues Notebook für mich bestellt haben…! Ob die Idee wieder ein Thinkpad (aber ein anderes) zu kaufen gut war, weiß ich aber gerade nicht so recht…!

Update von 14:00: Der freundliche Herr von der Post war grad da und das Notebook ist wieder hier… Ich dachte, es soll in den nächsten Tagen kommen? Aber heute ist ja der 1. April. Da kann sowas shcon mal passieren. Egal, ich packe es erst gar nicht wieder auf, ich warte auf das neue!

[Update] Aprilscherz-Sammlung

Jedes Jahr der selbe Mist am 1. April: Aprilscherze, deren Spassigkeit irgendwo zwischen Zahnarztbesuch und Trauerfeier liegt. Mal gespannt, was ich heute noch so alles finde…

Und noch ein Update: Der Aprilschmerz vom Radio hat wohl einige Leute im Sendegebiet verwirrt. Und wie’s heute nun mal ist, greift jeder zum Computer und googelt mal wild drauf los und schlägt prompt hier auf. Es würde mich ja mal sehr interessieren, ob das andere Leute auch so albern finden, oder ob ich da alleine dastehe…

radio

Ich sollte wohl öfter den Quatsch aus dem Radio kommentieren ;-)

Sabutage!

Es gibt Tage, an denen schreit das Hirn einfach fortwährend nach Kaffee, weil es irgendwie die Nacht davor keinen oder zu wenig Schlaf bekommen hat. Heute ist so einer…

Freundlicherweise hat sich aber ausgerechnet heute ein netter Kollege dazu entschlossen seinem Reinlichkeitswahn Gehör zu schenken, die Kaffeemaschine auseinander zu bauen und die Hälte davon in die Spühlmaschine zu stopfen.

Kaffee

Noch 40 Minuten, … Dann ist die Spülmaschine fertig, es gibt wieder Kaffee und das Leben geht weiter…!

Wichitges Memo to myself: Instant-Kaffeepulver für Notfälle besorgen!

52.700€

image Heute morgen, 8:20, klingelt das Telefon. Ich schlafe noch. Ich schleppe mich zum Telefon und melde mich mit meinem ebenso wohlklingenden wie imposanten Nachnamen. Eine irgendwie vertraute Stimme begrüßt mich. Ich komme aber nicht darauf, wer es ist. Als dann noch eine Frau, deren Stimme ich auch irgendwie zu kennen glaube, anfängt wie auf Speed zu quasseln, dämmert es mir: Das sind die Säcke vom Radio und das ist der depperte Cash-Call!

Und tatsächlich. Es sind die Säcke vom Radio und es ist der Cash-Call!

Hätte ich kurz vorher Radio gehört und die da verkündete aktuelle "Cashcall-Summe" -52.700€- statt meines Nachnamens genannt, wäre ich jetzt um dieses Geld reicher.

Schweine!

Was für ein Start in den Tag.