Tag Archive for 'software'

Spielereien für Symbian

Heute Nachmittag habe ich einige Zeit das Internet nach Seiten, die coole Software für Symbian Phones bereithalten, abgegrast.

Zwei recht große Sammlungen mit Programmen für alle Lebenslagen sind:

Besonders nett habe ich die folgenden Programme gefunden und auch gleich auf dem Handy installiert:

  • Fring - das ist ein Multi Protokol Messenger (ICQ, Skype(!!), NSN, SIP, …) der richtig gut funktioniert. Ich habe mal ein bisschen per ICQ mit mir selbst zwischen Handy und Notebook gechattet und dabei den entstandenen Traffic auf dem Handy gemessen: Wirklich minimal. Wenn man bedenkt, dass 1 MB Traffic bei Simyo gerade mal 24 Cent kosten, ist es (hochst)wahrscheinlich (viel) billiger den ganzen Tag den ICQ Client laufen zu lassen und darüber “SMS” zu schicken, als ein paar “echte” SMS zu schreiben.
  • Putty - ja: Putty! Es gibt auch den SSH Clienten für das Handy. Ich weiß zwar noch nicht so genau, wozu man das braucht, aber es ist cool. Ich glaube ich werde jetzt immer vom Parkplatz aus mich auf dem Uni-Server einloggen und per Wake-on-Lan Script meinen Arbeitsplatzrechner booten.
  • SmartCam - keine Webcam zur Hand? Kein Problem. SmartCam auf Handy und bluetooth-fähigem Notebook installiert und schon hat man eine Webcam. Zuerst dachte ich, dass nur das Bild vom Handy auf die auf dem Computer installierte Software geschickt wird. Aber falsch: Die Handywebcam wird irgendwie “richtig” ins System eingehängt, so dass sie auch in Skype und anderen Programme zur Verfügung steht. Sehr nett und witzig.

Auf einer der Seiten bin ich außerdem noch über eine weitere sehr nette Sammlung von Symbian Themes gestolpert. Auf Taiebthemes gibt es einige sehr ansprechende und v.a. auch funktionsfähige Themes zum Download - wahrscheinlich sogar bessere als vor ein paar Wochen hier verlinkte.

Linux auf USB-Stick/SD-Karte “installieren”

Linux Live-CDs auf einen USB-Stick zu schieben ist nicht unbedinkt komplex, aber man muss es eben machen ;-) Ein ziemlich nettes Windows-Tool, das diesen Vorgang für eine Reihe von Linux-Distris automatisch übernimmt ist UNetbootin.

In wenigen Sekunden ist das Ziellaufwerk und das Quell-ISO Image ausgewählt und das “installieren” der Live-CD auf den gewählten Datenträger beginnt. Ich habe das Programm gestern ausprobiert, als ich Puppy-Linux auf eine SD-Karte installieren wollte. Hat problemlos geklappt.

Firefox 3…

…ist seit heute Abend raus.

Einmal davon abgesehen, dass einige Add Ons jetzt nicht mehr funktionieren (super!) und die Mozilla-Server unter dem Ansturm halbwegs zusammengebrochen sind läuft der neue Browser merklich schneller als der alte. Seit dem ich dieses nette Video gesehen habe, weiß ich auch endlich, was sonst noch neu ist. Zudem super: Die Zoomfunktion, die NICHT nur die Schriften vergrößert, sondern die ganze Seite (inklusive Layout und Bildern) hochskaliert. Für mich überhaupt DAS Feaute des neuen Browsers.

Viel Spaß beim Updaten und viel Spaß beim Download-Zahlen beobachten.

KeePass Passwort Safe

keypassSo lange es noch keine coolen Identity Management Systeme gibt, ist Mensch dazu gezwungen sich die Usernamen und Passworte seiner dreitausend Services, Webseiten und Accounts irgendwie zu merken (oder den Namen seiner Katze als PW zu verwenden), auf einen Zettel zu kritzeln oder in irgendeine Art von Datei auf dem Computer zu speichern. Ich habe bislang letztere Version praktiziert und die betreffende Datei in einem Truecrypt-Container gespeichert. Das ist irgendwie … doof und auch umständlich. Aber bisher habe ich kein wirklich cooles Tool gefunden, das bei der Passwort-Verwaltung hilft und mir “vernünftig” erscheint.

Heute habe ich KeePass bei einem Kollegen gesehen und war davon ziemlich begeistert. Das Tool ist Open Source (was bei Krypto-Geschichten immer gut ist, da evtl. vorhandene Hintertüren und Fehler im Code von findigen Programmierern erkannt werden können) und bietet eine beträchtliche Liste an Features an. Die Bedienung ist dabei sehr einfach und selbst erklärend, ich habe zudem das Gefühl, dass das Programm ausgereift ist und dass man damit sehr effektiv arbeiten kann.

Nett ist, dass KeePass nicht installiert werden muss, sondern einfach auf einen USB-Stick kopiert und von dort gestartet werden kann. D.h. man kann Tool und Usernamen / Passworte auf den Stick packen und von Computer zu Computer tragen. Praktisch!

Die Datei, in der die Daten gespeichert werden, ist natürlich verschlüsselt (AES). Abhängig von der Stärke des gewählten Passworts (nicht der Name der Katze) sollte die Verschlüsselung hinreichend stark sein, dass auch dann, wenn der Stick verloren geht, keine bösen Folgen* entstehen.

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* vorausgesetzt man hat ein Backup seiner Schlüssel-Datei ;-) Ist die weg, hat man natürlich ein nettes Problem.

Wordpress 2.5 und das "Theme Avenue"

Wordpress 2.5 hätte eigentlich gestern offiziell erscheinen sollen! Ist es aber nicht - wieso weiß die Welt zwar nicht und genau so wenig weiß man, wann 2.5 denn nun kommt…

Fest steht aber, dass das Release ziemlich knapp vor der Türe stehen dürfte. Und jetzt fragt man sich natürlich zweierlei: erstens: was wird anders (besser/schlechter?) und zweitens: funktioniert mein Theme (bei mir Avenue) damit überhaupt noch? V.a. die letzte Frage hat mich brennend interessiert, darum habe ich gerade WP 2.5 auf meinem lokalen Server aufgesetzt und ein bisschen damit rumgespielt.

Downloaden kann man sich WP 2.5 momentan übrigens nur über SVN (Subversion; http://svn.automattic.com/wordpress/trunk), nicht aber als ZIP-Archiv über HTTP!

Und wie ist WP 2.5?? Ganz ehrlich? Mir gefällt das, was ich gesehen habe überhaupt nicht. Wo die versprochene bessere Übersichtlichkeit geblieben sein soll, weiß ich nicht. Auch gefällt mir das neue Design des Backends gar nicht mehr.

Hier ein paar Screenshots die ich beim Installieren bzw. vom Backend gemacht habe.

Installation:

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Das neue Dashboard: ein wahrer “Augenschmaus”.

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Die Widget-Verwaltung für die Sidebar. Das war doch so schön bei 2.3.x?

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Kommentarverwaltung. Konventionell - und deswegen gut *g*

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Beitrag schreiben. Auch konventionell…

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Aber das wichtigste: Das Avenue Theme funktioniert scheinbar problemlos unter Wordpress 2.5!

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Fazit: Ich glaube ich werde noch eine Weile mit dem Update warten. Mir gefällt das Backend ja so rein gar nicht…

Freemind (Open Source Mindmapping)

Eine gute und kostenlose Alternative zum allseits bekannten Mindmapping Tool “MindManager” der Firma MindJet ist Freemind. Das Tool kann übrigens in MindManager erstellte Mindmaps importieren und weiterverarbeiten…!

LingoPad: Wörterbuch-Tool (Englisch-Deutsch)

Vor 5, 6 Jahren war Babylon noch eine Software, die man unbeschränkt kostenlos benutzen konnte. Das hat sich leider in den letzten Jahren geändert. Heute lädt man -wenn ich es recht weiß- eine Test-Version vom Server, die nach ein paar Wochen abläuft und gegen eine Kaufversion ersetzt werden will…

Eine -wie ich finde- gute und zudem freie Alternative ist LingoPad. Das kostenlose Programm übersetzt ähnlich wie Babylon markierte Worte nach Druck auf einen Hotkey oder per Mausklick. Im Gegensatz zu einigen ähnlichen Programmen benötigt LingoPad keine Internetverbindung, sondern installiert das Wörterbuch auf Platte. Mit dem Installer kommt ein Wörterbuch Deutsch-Englisch (und natürlich umgekehrt) gleich mit. Es gibt aber auch eine große Zahl weiterer Wörterbücher zum download, wie z.B. Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Niederländisch, Japanisch, Chinesisch, Türkisch, Kurdisch, Arabisch, Russisch oder Norwegisch. Sollte reichen.

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Suchet so werdet ihr finden - Teil 2 - Flock

Mein Hirn hat gerade Ladehemmung und spuckt keinen sonderlich sinnvollen Output zu meiner Diplomarbeit mehr aus. Deswegen tippe ich eine halbe Stunde etwas (mehr oder weniger) sinnfreies und beschäftige mich mit Flock. Was Flock ist, habe ich ja schon gestern erwähnt.

Die große Frage ist allerdings, ob man mit Flock tatsächlich auch sinnvoll Beiträge für einen Blog schreiben und auch veröffentlichen kann.

Die anderen Features, wie z.B. die Anbindung an Bilderdienste (Flickr) interessieren mich gerade nicht sonderlich. Nur so viel zu dem Thema: Nach kurzem Test habe ich die Anbindung an Bilderdienste als recht brauchbar empfunden. Klasse gelöst ist der Feed-Reader Teil! Das ist wirklich gut gemacht. Den Bookmarking-Teil habe ich gar nicht getestet, einfach deswegen, weil ich meine Bookmarks nicht im Netz haben möchte.

Zurück zu der “großen Frage”: Der Flock-Blog-Editor sieht schon mal ganz nett aus. Allerdings bietet er verglichen zur Weboberfläche von Blogger.com wenige Funktionen -insbesondere für Formatierungen- an. Gerade mal FETT, KURSIV und DURCHGESTRICHEN lässt sich in der Iconleiste auswählen. Nett wäre noch wenigstens Schriftart und Schrifgröße gewesen. Dann gibt es noch zwei Buttons für Listen und das war es schon. Holzklasse!

Der spärliche Editor wäre aber eigentlich gar nicht so schlimm, wenn wenigstens der HTML-Code, der von Flock erzeugt wird, auch “sauber” wäre. Nachdem ich ein paar Zeilen getippt habe, habe ich interessehalber auf “Source” umgeschalten und fast einen Schlag bekommen. Quasi jedes Wort steht in einem eigenen <span> </span> Tag-Paar. Das kann es ja wohl nicht sein!

Sonderlich ausgereift scheint der HTML-Generator von Flock nicht zu sein. Schade. Damit hat sich das Programm zumindest bei mir sehr fix selbst ausgeknockt und ich habe diesen Beitrag wieder auf der Blogger.com Oberfläche geschrieben.

K.O. für Flock nach Runde 2!

Suchet so werdet ihr finden - Teil 1

Vielleicht hätte ich dieses Posting auch besser “Die Suche nach dem perfekten Blogging Tool” nennen sollen. Aber egal…

Das Tippen von Postings im Editor von blogger.com ist im Grunde genommen eine Zumutung. Schreibt man mehr als 10 Zeilen Text oder besitzt man die Frechheit ein, zwei Bilder einzubauen, ist die Textbox sofort voll und die elende Scrollerei geht los. Es wäre ja schon eine ziemliche Hilfe, wenn die Textbox ein paar Zeilen größer/höher wäre. Aber nein: Bloggoogler spart hier. Wieso eigentlich? Kostet doch nichts die Textbox etwas größer zu machen! Wo bleibt die Usability?

Früher, in der Zeit als Blogger (Anm.: die Blog-Plattform, die ich benutze) noch das “alte” Blogger war, in der man sich nicht über sein Google Konto anmelden musste, konnte man ein Tool namens W.Bloggar benutzen.

Das Ding war ist großartig: Ein einfach zu bedienender Editor mit vielen Features, der mit vielen Blogs (Wordpress, Movable Type, Blogger, …) zurecht kommt. Der/die Entwickler des Tools hat/haben aber seit dem letzten Jahr nichts mehr an seinem Programm geändert (so scheint es zumindest) und die Umstellung auf das “neue Blogger” komplett “verschlafen”. W.Bloggar kommt jedenfalls nicht mit der neuen Anmeldung über das Google Konto klar (oder ich bin zu doof das Programm richitg zu konfigurieren) und spuckt daher nur einen Blog-API-Fehler aus. Somit kann man W.Bloggar von der Liste streichen… Schade.


Durch Googlen, Stöbern und Zufall stieß ich auf Flock. Flock basiert auf Mozilla Firefox 1.5 und betitelt sich selbst als “sozialen Browser”. Das soll aber nicht bedeuten, dass er besonders freundlich sei, nein: Flock bietet neben dem “normalen” Browsing auch Zugriff auf “Social Networking” Dienste wie verschiedene Blogs, Flickr, Technorati und so weiter. Klingt eigentlich gut. Wobei ich die Idee Browser und Blog-Editor zu kombinieren eher deppert finde. Naja…

Nachdem ich die aktuellste deutsche Version (0.7.6) heruntergeladen und installiert habe, wurde ich schon wieder von dem gleichen API-Fehler wie bei W.Bloggar “erfreut”. Eigentlich habe ich Flock auch sofort wieder von meiner Liste gestrichen, aber mir fiel noch die Englische Version 0.7.10.2 in die Hände. Und siehe da: Die neuere Version versteht doch tatsächlich das “neue Blogger”, man kann sich fehlerfrei anmelden und auch tatsächlich Postings schreiben.


(Flock Browser mit Bilder-Leiste (oben) und Web Snipplets-Leiste (unten))

Wie das geht, beschreibe ich, wenn ich das Tool besser kenne.