25 GB Online-Speicher for free: Telekom Mediencenter unter Ubuntu mounten

Neulich bin ich im Netz durch Zufall auf einen Dienst von Microsoft gestoßen: Sky Drive. Der Dienst bietet satte 25 GB kostenlosen Speicher im Netz … äh: in der Cloud (!!) an. Leider ist dieser Dienst für mich nutzlos, da ich weder mit meinem Mac noch den Ubuntu-Kisten aus Ermangelung der nötigen Software darauf zugreifen kann. Irgendwo habe ich gelesen, dass man theoretisch auch per Webdav zugreifen können soll. Settings fand ich aber keine und so sicher ob dieses Feature überhaupt existiert und nicht wie Nessie eher fabulöser Art ist, konnte ich nicht feststellen.

Alternativ bietet auch die gute alte Telekom 25 GB kostenlosen Speicher an. Nein, nicht für Telekom-Kunden, sondern für alle. Kostenlos. Für alle. Das ging zunächst auch nicht in meinen Kopf, stimmt aber. Das schöne ist, dass man diesen Speicher unter Mac, Ubuntu usw mounten kann, da Webdav zur Verfügung steht.

Mounten lässt sich das ganze so:

sudo mount -t davfs https://webdav.mediencenter.t-online.de
/mount/mediencenter

Leider stellt man aber schnell fest, dass hochkopierte Dateien zwar auf dem Server angelegt werden, aber exakt Null Bit groß sind. Hier hilft aber eine Anpassung in der Datei /etc/davfs2/davfs2.conf. Einfach folgende Zeile irgendwo in die Datei schreiben:

if_match_bug    1

Ich habe das eben getestet und der Upload eines 5GB Image hat dank meiner dicken Uni-Internetanbindung wenige Minuten gedauert (d.h. die Telekom-Server sind auch nett performant) und die Daten stehen auch wirklich zur Verfügung.

Wuala – Noch so ein Online-Speicher

Ich nutze seit einem halben Jahr Dropbox für die Synchronisierung von Dateien zwischen meinen Windows / Linux / Mac Rechnern. Dropbox erledigt das absolut perfekt und hat sich bei mir als der Online-Speicher meiner Wahl durchgesetzt.

Wuala ist auch so ein Online-Speicher-Ding, nur um ein paar Ecken advanceter als Dropbox. Dropbox ist eine relativ langweilige serverbasierte Geschichte, Wuala setzt hingegen auf fancy Peer-to-Peer Technologie. Das bekommt der User spätestens dadurch zu spüren, da er seinen Rechner an Waula “untervermieten” (=stelle Bandbreite und Speicherplatz zur Verfügung) kann und dafür im Gegenzug selbst mehr Online-Speicher bekommt. Wuala bietet auch sehr interessante Möglichkeiten Daten mit Freunden zu sharen, d.h. Wuala biete mehr Mechanismen um den Zugriff auf Dateien zu regeln. Zugegeben: interessant. Wuala bindet sich zudem in die bekannten Social Networks (Facebook) ein und erlaubt so das sharen von Dateien zw. Bekannten.

Ich persönlich brauche Wuala zwar nicht, aber die Verbindung von Online-Speicher und Social Networking ist schon interessant. Damit herumspielen werde ich auf alle Fälle noch =)

Dropbox – Online-Speicher, der auch funktioniert

Und wieder etwas (relativ) neues aus dem bunten Zoo der kostenlosen Online-Dienste: Dropbox.

Dropbox bietet nicht nur zwei GB Online-Speicher, sondern auch einen wirklich verdammt gut funktionierenden Client, mit dem man diesen Speicher auch vernünftig nutzen kann. Was nutzen mir zig GB Speicher im Netz, wenn ich jede Datei per Webinterface hoch und mit einem anderen Rechner wieder herunterladen muss?? So ist das ja leider bei einigen solcher Dienst. Bei Dropbox ist das jedenfalls anders. Man installiert sich den Client auf seinen Rechnern, verbindet die Clients zum Webspace und kann ab dann den Online-Speicher nutzen als sei er ein herkömmlicher Ordner auf dem Computer. Wohlgemerkt gibt es den Client für Windows, Mac und Linux Kisten! Super… Die Sache mit dem Client klingt vielleicht so ein wenig nach FTP, nein. Dropbox lädt neu hinzugefügte oder geänderte Dateien automatisch auf alle Rechner herunter bzw. löscht gelöschte Dateien auch auf allen Rechnern. Dieser Sync funktioniert -zumindest bei mir seit 3 Wochen- absolut perfekt.

Dropbox ist ein wirklich guter Service, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Gmail Drive

Die kostenlose Software Gmail Drive ist eine recht nette und auch sehr sinnvolle Verwendung der mittlerweile fast 3 Gigabyte großen Mailbox bei Google. Gmail Drive erzeugt auf dem lokalen Computer ein virtuelles Filesystem, also eine Art virtuelle Festplatte, auf die Dateien mit einer Größe von bis zu 10MB hineinkopiert werden können. Die Dateien werden dann – sozusagen – als Mails in das Gmail Konto übertragen und dort gespeichert. Löschen funktioniert natürlich auch, nur umbenennen lassen sich die Dateien nicht!

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Oben: virtuelle Festplatte auf dem lokalen Computer; Unten: Gmail Drive “Mails” in der Gmail-Box. Es empfielt sich eine Filterregel zu definieren, die alle Mails mit GMAILFS im Betreff einem bestimmten Label zuordnet und sofort archiviert.

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Die Bedienung ist denkbar einfach: Gmail Drive von der Seite des Herstellers herunterladen und installieren. Auf dem Arbeitsplatz erscheint nun ein Gmail Drive Icon.

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Per Eigenschaften-Dialog stellt man Username und Passwort des Kontos ein. Fertig.

Ab diesem Zeitpunkt können Dateien bequem auf ein Gmail Konto hoch- bzw. heruntergeladen werden.

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Eine ganz nette Idee ist es auch, sich ein extra File-GmailKonto zuzulegen, das Login und Passwort ein paar Leuten zu geben und so eine Art gemeinsam genutze Online-Festplatte zu haben. Klar: es gibt auch FTP und ähnliches… Aber diese Lösung ist quasi idiotensicher.

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