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Mission Call & Surf (II)

Bei meinem letzten glorreichen Telefon-Marathon mit dem magentafarbenen Ex-Telefonmonopolisten habe ich in Erfahrung gebracht, dass es bis zu 6 Tagen dauern kann, bis ein neuer DSL-Anschluss geschalten wird, nachdem der vorhergehende DSL-Anbieter aus der Leitung gegangen ist.

Ich habe aber noch immer keinerlei schriftliche Auftragsbestätigung seitens der T-Com bekommen und noch immer keine definitive Zusage, wann und ob das DSL steht. Also habe ich eben nochmals angerufen. Diesmal war ein netter Herr mit Migrationshintergrund aus einer der Exrepubliken Yugoslaviens am Apparat. Der erzählte mir: “DähEsssLlll wirrrrd am zeeeehnte Juuuulli geschaltän”.

Okay?

Stand letzte Woche war: 1.7. Abschaltung altes DSL + höchstens 6 Werktage Bearbeitungsdauer = allerspätestens Dienstag, 8.7. habe ich wieder DSL. Und jetzt sollen es noch zwei Tage mehr sein!?

Ja danke.

Verwirrung

Es ist der 28.6.2008. Kurz vor 14:00, um genau zu sein.

Das DSL lebt noch, ich bin online.

Irgendwer hat wohl vergessen, den Stecker zu ziehen?

Mission: Call & Surf

Oder: Die unglaublichen Freuden eines Telekom-Neukunden.

Ich glaube ich habe vor zwei, drei Wochen einen völligen Blödsinn gemacht: Ich habe bei der Telekom Call & Surf bestellt. Also Telefon Flat und DSL-Anschluss und DSL Flat für 40€ (oder so).

Es ist leider so, dass ich bis zum 27.6. (also morgen) einen DSL-Vertrag mit einem anderen Anbieter habe. Nennen wir ihn mal 3+3. Die nette Dame von der Telekom erzählte mir bei der Bestellung, dass es absolut kein Problem darstellt, am 27. den 3+3 DSL-Anschluss abzuklemmen und gleich darauf T-DSL anzuklemmen. So hätte ich dann nahtlos Internet und bräuchte nicht tagelang darben*. Ich müsse dafür nur meine Kündigungsbestätigung, die ich von 3+3 bekommen habe, an die Telekom schicken. Ok. Getan.

Zwei Tage später rufe ich bei der T-Com an. Und? Fax gekommen? Nach 10 Minuten suchen im System war das Fax auch schon gefunden und ich bekam die Aussage: “Ja, läuft alles”.

Toll.

Diesen Dienstag ist mir aufgefallen, dass ich noch keine schriftliche Bestätigung von der Telekom bekommen habe, dass ich irgendwas bestellt habe und dass ich “ein neues Internet” ;-) am 27. bekomme. Komisch. Also nochmal angerufen. Die Dame am Telefon brabbelte plötzlich irgendwas davon, dass erst am 1.7. das DSL von 3+3 abgeschalten werden würde und dass die T-Com bis dahin warten muss, bis sie irgendwas neues aufschalten kann. Aha! Fein.

Ich erklärte ihr, dass ich bei der Bestellung eine ganz andere Aussage bekommen habe. Damit fing die gute Frau nichts an und hat mich weiterverbunden. Die nächste Dame hat wieder 10 Minuten gebraucht, bis sie zum Schluss gekommen ist, dass sie nichts weiß. Also hat sie meine Telefonnummer notiert (es hat nur 6 Versuche gedauert, bis die Nummer korrekt war) und versprach, dass ich zurückgerufen werde.

Angerufen hat mich -natürlich- niemand.

Am Mittwoch Abend habe ich also nochmals bei der T-Com angerufen. Diesmal war ein Herr in der Leitung, der zwar an sich auch keinen Plan hatte, aber wenigstens eine tolle weitere Telefonnummer für mich hatte: die von der Niederlassung Südwest in Ulm.

Heute morgen habe ich also dort angerufen und mit 3 (!) Damen gesprochen bis ich endlich jemandem am Telefon hatte, der scheins kompetent war: Die erklärte mir, dass ein nahtloser Übergang von XY-DSL zu T-DSL nicht möglich ist. Und zudem würde es AB dem 1.7. noch bis zu 6 Tagen dauern, bis T-DSL geschalten wird. Aha. Ganz, ganz fein!

Von “nahtlosem Übergang” bis Summa Summarum etwa 10 Tage kein Internet ist ein ziemlicher Unterschied.

Ich fragte dann, warum JEDER andere DSL-Anbieter nahtlos umstellen kann (ich habe das schon 3x praktiziert) und die T-Com nicht. Das ist halt so, habe ich als Antwort bekommen. Aber ich könne mich trösten, viele andere Kunden hätten sich darüber auch schon geärgert.

Memo to myself: Never ever again!

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* Eine Wohnung ohne Internet ist keine artgerechte Haltung für einen Informatiker!