Reifen, aber bitte billig!

Dank meiner leicht digitalen Fahrweise (Gas / Bremse) sind meine Sommerreifen mittlerweile runter und ich mein Auto habe hat neue gebraucht. Die einschlägigen Händler und Werkstädten hier im Ort bzw. in Reutlingen haben aber leider Preise (sowohl für Reifen als auch für die Montage) jenseits von Gut und Böse. Deswegen habe ich reflexartig angefangen im Internet zu suchen, obwohl ich eigentlich vermutet hätte, dass sich bei Reifen im Internet kein Geld sparen lässt. Zudem hat man auch noch das Problem, dass man die Gummidinger irgendwie auf die Felge kriegen muss.

Nach etwas guggeln* bin ich auf reifensuche.com gestoßen. Das ist eigentlich ein Reifen-Versandhändler, die Firma hat aber auch in St. Johann/Würtingen eine Werkstadt. Ruft man bei der Werkstadt an und lässt sich ein Angebot für Reifen und Montage machen, bekommt man aberwitzigerweise andere Preise als die im Internet. Natürlich teurere… Trick 17 ist, dass man erst nach den Internet-Preisen fragen muss und dann bekommt man diese… Muss man sich echt merken.

Für alle die nicht hier in der Gegend wohnen, bietet sich an die Reifen online zu bestellen (kostenlose Lieferung!) und einfach anderswo Montieren zu lassen. Eine Suchmaschine für Montagestationen findet man auch auf der reifensuche.com Seite.

Bei meinem Reifen-Einkauf heute Morgen habe ich verglichen zum nächst teureren Angebot ca. 50€ gespart. Verglichen zum teuersten Angebot dürften es gute 80 gewesen sein.

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* von googeln + gucken ;-)

Darstellung von Schrift auf TFTs verbessern (XP)

Gestern wurde freundlicherweise mein neues Notebook (X60 Tablet) geliefert. Ich war erst ein wenig erschrocken, weil 1400×1024 Pixel Auflösung auf einem 12 Zoll Display eine Menge Holz ist. Soll heißen: alles ist sehr klein. V.a. war ich mit der Darstellung der Schrit unter Windows XP nicht so ganz zu frieden, da mir die Buchstaben irgendwie “flau” dargestellt wurden. Nicht “satt” schwarz – und das ist nicht so toll, wenn das Display so klein ist ;-)

Das ist ein ganz klarer Fall für den ClearType Tuner von Microsoft. Die Verbesserung der Darstellung der Buchstaben die mit den Wizard erzielt wird ist eklatant! Ein ganz klarer Download-Tipp für die Windows-Gemeinde. Den Download gibt es hier!

Fluency: Ein alternatives Dashboard-Theme für WP 2.5

Vor einigen Tagen habe ich in diesem Beitrag schon Fluency (das ist ein alternatives Dashboard-Theme für WordPress 2.5) kurz erwähnt und damals als schick aber buggy bewertet. Vorhin habe ich zufällig gesehen, dass es ein Update von Fluency (jetzt Version 1.1) gibt, das einige Bugs beheben soll. Und tatsächlich: jetzt funktioniert auch z.B. der Fullscreen-Mode vom Editor problemlos! Also: Fluency installieren und ein hübscheres und zudem besser zu bedienendes Dashboard haben…!

PortableApps: Toolsammlung für den USB-Stick

papps Tobias hat mir heute Nachmittag etwas sehr nettes gezeigt: PortableApps.

PortableApps ist eine Sammlung verschiedener Tools für den USB-Stick. Unter anderem findet sich darin Firefox, Thunderbird, Gimp, VLC, 7Zip, OpenOffice, ein PDF Viewer und sonstiges Tool-Gedöns für (fast) alle Anwendungsbereiche. Die komplette Liste kann auf der Apps-Homepage nachgelesen werden.

Nett daran ist v.a., dass ein Windows Startleisten-artiges Programm zur Sammlung gehört, über das alle Apps und sonstigen Files auf dem Stick bequem aufgerufen werden können.

Das 90MB Package, das alle Programme enthält, ist nach dem Entpacken übrigens gute 250MB groß, … Meine Idee das Zeugs auf den alten USB-Stick (=128MB) zu packen war also etwas utopisch :D Es enthält übrigens nicht alle PortableApps Tools, sondern nur eine Auswahl. Die restlichen Tools müssen von der Seite heruntergeladen werden und manuell auf dem Stick installiert werden.

VPN mit KNetworkmanager (SuSE 10.3 / KDE 3.5.7)

Um ganz ehrlich zu sein: Ich bin eher selten von Linux begeistert. In diesem Fall bin ich es aber!

Vor ein paar Tagen ist mir nämlich im KNetworkManager eine Funktion aufgefallen, die es erst erlaubt VPN-Verbindungen ein- und dann herzustellen. D.h. so ein großartiges Gefrickel, wie neulich beschrieben, ist gar nicht mehr nötig, um VPN benutzen zu können. (Zumindest ist es das mit dem aktuellen SuSE 10.3 / KDE 3.5.7 nicht mehr.) V.a. ist das auf- und abbauen der Verbindungen per KNetworkManager viel einfacher als per Konsole wie dort beschrieben…

Einrichten: Rechtsklick auf den KNetworkManager :arr: Einstellungen :arr: Optionen lädt das folgende Fenster. Dort klickt man auf VPN-Verbindungen und nun wiederum auf “Hinzufügen”…

vpn_1

…. dabei öffnet sich ein Fenster wie das untenhier. Daten eintragen, OK klicken, fertig.

vpn_2

Verbindnug aufbauen: Jetzt kann man per Rechtsklick auf den KNetworkManager die Konfigurierte VPN-Verbindung aktivieren.

vpn_3

Beim ersten Start muss man allerdings noch sein Passwort und das Gruppenpasswort eingeben. (Zum Thema Gruppenpasswort: lese den alten Beitrag. Dort steht beschrieben, woher man das Passwort nimmt usw…). Beide Passworte lasen sich wie unter KDE üblich im KDEWallet speichern.

Beenden lassen sich die Verbindungen wiederum per Mausklick.

Nett. Sehr nett.

Es werde Licht!

Ich bin schon eine ganze Weile bei dem Marketing-Dienst trnd angemeldet (oooh wie ich doch diese tolln Namns-Schöpfungn liebe, bei denen die e’s weglassn werdn…) und habe auch schon vor einiger Zeit an einem “Projekt” teilgenommen. Ein neues trnd-Projekt dreht sich um die Markteinführung einer neuen Autolampe von Osram: Nightbreaker heißen die Dinger und sie sollen lt. Hersteller deutlich leistungsfähiger und damit heller sein, als andere Halogenlampen.

Gerade jetzt, da die Tage kürzer werden und das Wetter schlecht, fluche ich ständig über die Beleuchtung an meinem Auto. Daher kam mir das trnd-Projekt gerade recht und ich habe mich vor einigen Tagen dafür “beworden”. Heute Nachmittag kamen die (kostenlosen) Lampen bei mir an und wurden auch gleich eingebaut.

Quid pro quo: hier kommt mein Bericht zu den neuen Lampen!

Bereits der erste Vergleich zwischen dem Licht der noch eingebauten “alten” und der “neuen” Lampe in der taghellen Garage ist ziemlich beeindruckend. Das Licht der Nightbreaker-Lampe erscheint deutlich heller und auch viel weißer zu sein -ählich wie das Licht einer Xenon-Lampe- als das Licht der “herkömmlichen” Lampe. Es ist allerdings die Frage, ob man das bläulich-weiße Licht nicht irrtümlich als heller interpretiert als das etwas rötlichere Licht der alten Lampen…

Heute Abend/Nacht habe ich eine kleine Testfahrt bei Dunkelheit gemacht und tatsächlich: die neuen Lampen bringen einiges mehr an Licht auf die Straße als herkömmliche Lampen. Die Leuchtweite ist also länger und ich habe auch das Gefühl, dass die Ausleuchtung des Nahbereichs besser geworden ist. Man ist zwar schief gewickelt, wenn man glaubt, dass man genau die Leistung wie bei einem Xenon-Licht bekommt, wenn man sich die Nightbreaker-Lampen anschafft aber man kann ganz klar damit rechnen, dass deutlich mehr Licht ins Dunkel kommt als bei herkömmlichen Lampen! Ich bin tatsächlich von den Lampen begeistert und ziemlich happy ein besseres Licht im Auto zur Verfügung zu haben.

Mehr Leistung sollte bei dem Preis auch drin sein: 40€ kostet das Pärchen Lampen. Damit sind die Nightbreaker verglichen zu anderen Lampen auch etwa 1/3 teurer…! Ich würde aber dennoch sagen, dass sich der Aufpreis auf alle Fälle lohnt. Jedes Bisschen mehr Licht bedeutet bessere Sicht und somit auch bessere Sicherheit und Fahrkomfort!

Gmail Drive

Die kostenlose Software Gmail Drive ist eine recht nette und auch sehr sinnvolle Verwendung der mittlerweile fast 3 Gigabyte großen Mailbox bei Google. Gmail Drive erzeugt auf dem lokalen Computer ein virtuelles Filesystem, also eine Art virtuelle Festplatte, auf die Dateien mit einer Größe von bis zu 10MB hineinkopiert werden können. Die Dateien werden dann – sozusagen – als Mails in das Gmail Konto übertragen und dort gespeichert. Löschen funktioniert natürlich auch, nur umbenennen lassen sich die Dateien nicht!

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Oben: virtuelle Festplatte auf dem lokalen Computer; Unten: Gmail Drive “Mails” in der Gmail-Box. Es empfielt sich eine Filterregel zu definieren, die alle Mails mit GMAILFS im Betreff einem bestimmten Label zuordnet und sofort archiviert.

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Die Bedienung ist denkbar einfach: Gmail Drive von der Seite des Herstellers herunterladen und installieren. Auf dem Arbeitsplatz erscheint nun ein Gmail Drive Icon.

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Per Eigenschaften-Dialog stellt man Username und Passwort des Kontos ein. Fertig.

Ab diesem Zeitpunkt können Dateien bequem auf ein Gmail Konto hoch- bzw. heruntergeladen werden.

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Eine ganz nette Idee ist es auch, sich ein extra File-GmailKonto zuzulegen, das Login und Passwort ein paar Leuten zu geben und so eine Art gemeinsam genutze Online-Festplatte zu haben. Klar: es gibt auch FTP und ähnliches… Aber diese Lösung ist quasi idiotensicher.

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Video-Streams speichern

Ab und an kommt es vor, dass man einen Video-Stream auf Platte speichern will. Ich mache das mittlerweile sogar recht häufig, da ich die kurzen Aussetzer leid bin, wenn die Geschwindigkeit des Streams gerade mal wieder eingebrochen ist. Deswegen speichere ich mir die Streams erst ab und gugge sie dann.

Fragt sich nur wie.

Dazu gibt es einen ganzen Haufen mehr oder weniger blödsinniger Software. Neulich habe ich durch Zufall gesehen, dass mein Lieblingsmediaplayer mplayer erstens Streams abspielen und zweitens auch speichern kann!

Streams abspielen geht einfach so:

mplayer mms://servername/filmname.wmv

Streams speichern geht so:

mplayer mms://servername/filmname.wmv -dumpstream -dumpfile dateiname.wmv

Abgespielt werden kann die Datei ganz einfach per

mplayer dateiname.wmv

Zumindest unter Linux klappt das alles ganz hervorragend. Unter Windows (XP) habe ich es noch nicht getestet, aber ich schätze, dass das auch funktionieren sollte. In der mplayer-FAQ steht zumindest nichts anderes drin.

Tutorial: Externe Counter in WordPress.com einbinden

Im Forum taucht alle Nase die gleiche Frage auf: Wie binde ich einen externen Counter in meinen Blog ein? Da ich gerade Zeit und nichts besseres zu tun habe, schreibe ich mal ein kleines How-To darüber.

[Update: Dieser Text bezieht sich nur auf von wordpress.com gehoste WordPress Blogs! Hostest du deinen Blog auf einem eigenen Webspace, baust du den Counter besser per JavaScript-Code in die footer.php des jeweiligen Templates ein!]

Vielleicht sollte aber erst mal das “warum” und dann das “woher” geklärt werden, bevor wir uns dem “wie” zuwenden. Also:

Warum brauche ich so einen Counter?
Eigentlich gar nicht. In WordPress gibt es ja schon einen ;-) Der zeigt dir aber nicht an, WER auf deinem Blog war. IP-Adressen, Besuchszeitpunkt, Länge des Besuchs, Klickpfade, Browser, Betriebssystem und so weiter werden unterschlagen. Schade. Dabei ist doch genau DAS das Interessante.

Woher bekomme ich überhaupt so einen Counter?
Es gibt da so viele Anbieter wie es Sand am Meer gibt. Okay, das war leicht übertrieben! Mir sind zwei “gute” Counter aufgefallen, die all die Features bieten, von denen ich oben gesprochen habe: Statcounter und 4stats.

Ich sehe zwischen beiden eignetlich keine großen Unterschiede. Ich persönlich mag 4stats allerdings lieber. 4stats ist 1. auf Deutsch und 2. funktioniert die Homepage von 4stats mit meinem Firefox 2.0.irgendwas besser als der Statcounter.

Nachdem du dich für den Counter deiner Wahl entschieden hast, musst du dich natürlich erst einmal anmelden. Am besten benutzt du eine Mailadresse von z.B. diesem Dienst. (Spam Ade… ;-) )

Wie binde ich einen externen Counter in meinen Blog ein?

Normalerweise findest du “irgendwo” auf der Seite des Counter-Anbieters eine Option, die dir einen Schnipsel JavaScript Code generiert. Der sieht dann – im Fall von 4stats – etwa so aus:

Solcher JavaScript Counter-Code wird normalerweise “ganz unten” im Footer der Homepage in eine HTML oder PHP-Seite eingebaut. Das geht bei einem auf wordpress.com gehosteten Blog aber nicht, da man hier nicht an dem Quellcode des Blogs herumfuhrwerken kann. Als gute Alternative bietet sich ein Text Widget an (Dashboard –> Themes –> Sidebar Widgets).

Wenn man den Code, so wie oben abgebildet, dort reinkopiert, wird das auch nicht funktionieren. Sch…ade. WordPress.com löscht nämlich JavaScript automatisch aus Sidebar Widgets. Blöd. Jetzt hilft “Trick 17″ weiter: Du kopierst ganz einfach den Teil des Counter-Codes, der etwa so wie unten abgebildet aussieht, aus dem oben gezeigten JavaScript Code:

http://4stats.de/de/stats?id=xxxxx

Das ist nichts anderes als ein Link zu einem Bildchen. Und diesen Link packst du in ein HTML Image-Tag. Das sieht dann so aus: <img src="http://4stats.de/de/stats?id=xxxxx" /> und das kommt in ein Text Widget:

[Update: In dem Bild oben fehlt eigentlich ein "/" vor der schließenden eckigen Klammer >. WordPress verwendet XHTML und dieses sieht eigentlich vor, dass "Einzel"-Tags wie <img .... ">, <a .... > und <br> jetzt so notiert werden: <img .... />, <a ..../> und <br />. Wusste ich noch nicht, als ich den Text geschrieben habe. Richtig ist also mit / - normalerweise sollte es auch ohne funktionieren.]

Das Ding speicherst du und das war’s.

Falls du lieber den Counter-Dienst CounterStats benutzen willst, kannst du dir statt JavaScript auch HTML-Code generieren lassen. Optionen: No Frames und HTML-Only benutzen. Dieser Code kann, so wie er ist, in ein Text Widget gepackt werden.

Achtung: 4stats schreibt in seinen NUBS (Nutzerbedingungen), dass der JavaScript Code nicht verändert werden darf… Gut, ohne Änderungen lässt sich 4stats nicht nutzten. Daher evtl. einen Link auf den Dienst setzen…