Sternwarte Tübingen

image Vor ein paar Tagen hatte ich das Vergnügen die Tübinger Sternwarte zu besuchen. Entgegen dessen, was man so denken könnte, kann man dort keine Sternchen guggen, sondern lecker essen. Sehr lecker sogar. Z.B.: "rosa gebratener Kalbsrücken in Sherry, Rahm und Salbei mit Frühlingslauch und Trüffelravioli" …

Sehr herrlich! (V.a. wenn man eingeladen wird und das leicht lästige Zahlen entfällt! ;-) )

Die Sternwarte ist übrigens, wie man sehen kann, eine ausgemusterte Sternwarte, die vor ein paar Jahren zu einem Restaurant ausgebaut wurde. Wenn ich es richtig gesehen habe, gibt es im Sommer auch einen Biergarten und eine nette Terrasse mit Albblick. Zudem gibt es dort ein klasse Frühstücksbuffet.

Wer also in Tübingen ein gutes Restaurant sucht, dem sei die Sternwarte ans Herz gelegt.

Abschließend muss ich noch Grass widersprechen:

“Es gibt nur ein Vergnügen, das größer ist als die Freude gut zu essen, das Vergnügen, gut zu kochen.”

Ab und an sehr gut bekocht zu werden, ist auch nett…

Skurriles aus Tübingen

Tübingen ist ja an und für sich wirklich ein äußerst hübsches Städtchen (siehe unten das von abermillionen Japanern photographierte Neckarufer-Idyll)…

Aber manche Dinge finde ich schon sehr skurril an diesem Städtchen. Zum Beispiel den Automaten für Fahrradschläuche in verschiedenen Größen :D !

Ich will ja nicht wissen, wie viele Besoffene davor schon gestanden haben und sich später gefragt haben, wie sie das “komische Kondom” anlegen sollten. Oder alternativ: Wie viele sich über die Angaben auf dem Automaten (Größe: 21 – 28 Zoll, Belastbarkeit: bis 7 Bar) gewundert haben :D

“Wo das Bein endet…”

Vielleicht sollte ich eine neue Kategorie “Doofe Schaufenster-Dekos” einführen. Gestern ist mir dieser irrsinnig intelligente Spruch am Schaufenster eines Socken-Ladens in der Tübinger Innenstadt aufgefallen.

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Ich könnte mir durchaus auch andere Etablissements vorstellen, an deren Schaufenster der Spruch Sinn machen würde. Allerdings würden die “das andere Ende” meinen ;-) Und wer zum Geier war P. L. Hirschau?

Und bitte: was ist ein Stangen-Ali?

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Tübingen, Stiftskirche

Dass man in Tübingen nicht nur “böse Dinge” studieren kann, sondern dass Tübingen an sich auch ein nettes Städtchen ist, vergesse ich immer wieder. Samstag war ich mal wieder in der Innenstadt und bin durch Zufall an der Stiftskirche vorbei gekommen und habe gesehen, dass der Turm offen ist. Für den satten Preis von 50 Cent (Studis + Studenten; 1€ andere) bekommt man einen netten Blick über die ganze Stadt.

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