Gelöschte Dateien unter Windows wiederherstellen

Eben ist es passiert: komisch geklickt und plötzlich war eine wichtige Datei weg. Irgendwie war sie auch nicht im Papierkorb auffindbar… Big oups. Zum Glück löscht Windows Daten aber nicht wirklich, so dass man sie mit speziellen Tools wiederherstellen kann. Nach kurzem googeln fand ich eine kostenlose Software namen Recuva, die schnell und einfach meine Datei wiederherstellte. Glück gehabt!

Ein virtuelle Festplatte für Virtualbox vergrößern…

… ist etwas, was man glaube ich nicht unbedingt machen will. Man müsste mit z.B. einer Acronis True Image Boot-CD (oder einem ähnlichen Tool) die virtuelle Maschine booten, dann ein Image der virtuellen Festplatte machen, danach eine neue virtuelle Festplatte (eine größere!) erstellen, darin das eben erstellte Image wiederherstellen und schließlich die Diskimages in Virtualbox umbiegen. Super, völlig streight forward… Hier hätte sich Virtualbox etwas ausdenken können…*

Eine andere Möglichkeit um mehr Platz zu bekommen ist eine zweite virtuelle Festplatte als virtueller Slave zur ersten dazu zu hängen. Das geht schnell und einfach über das Virtualbox Menü in der Rubrik “Festplatte”. Wird das auf der virtuellen Maschine installierte Windows gestartet, muss man allerdings erst über Systemsteuerung –> Computerverwaltung die neue Platte initialisieren, partitionieren und formattieren. Erst dann ist sie z.B. als Laufwerk D verfügbar.

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* Merke für’s nächste Mal: keine Größenlimitierung von 8Gig für virtuelle Festplattenimages mehr anlegen!

TV-Browser

… und noch ein nettes Programm, das auf quasi jeder Plattform (Windows, Linux, Mac OS) läuft: TV-Browser.

TV-Browser ist eine “TV-Zeitung” für den Rechner. Nichts mehr, nichts weniger. Natürlich kostenlos und OpenSource. 

[...] Das bedeutet, TV-Browser lädt das aktuelle Fernsehprogramm aus dem Internet und stellt die Daten übersichtlich – wie eine gedruckte TV-Zeitschrift – dar. [...]

Link

Darstellung von Schrift auf TFTs verbessern (XP)

Gestern wurde freundlicherweise mein neues Notebook (X60 Tablet) geliefert. Ich war erst ein wenig erschrocken, weil 1400×1024 Pixel Auflösung auf einem 12 Zoll Display eine Menge Holz ist. Soll heißen: alles ist sehr klein. V.a. war ich mit der Darstellung der Schrit unter Windows XP nicht so ganz zu frieden, da mir die Buchstaben irgendwie “flau” dargestellt wurden. Nicht “satt” schwarz – und das ist nicht so toll, wenn das Display so klein ist ;-)

Das ist ein ganz klarer Fall für den ClearType Tuner von Microsoft. Die Verbesserung der Darstellung der Buchstaben die mit den Wizard erzielt wird ist eklatant! Ein ganz klarer Download-Tipp für die Windows-Gemeinde. Den Download gibt es hier!

Verschlüsselung der Systempartition mit TrueCrypt 5.0a

TrueCrypt ist ja eigentlich ein alter Hut. Das Open Source Tool erstellt verschlüsselte Container bzw. Partitionen, die unter Windows und auch Linux als virtuelle Festplatten gemountet werden können. Die Ver- oder Entschlüsselung erfolgt dann “on the fly” beim Zugriff auf den virtuellen Datenträger. Feine Sache.

Seit TrueCrypt 5 (seit wenigen Tagen ist übrigens TrueCrypt 5.0a aktuell) gibt es eine neue und sehr interessante Funktion: Die Systempartition von Windows bzw. auch die ganze Platte lässt sich nun komplett (!) verschlüsseln. Dazu hängt TrueCrypt eine Art Bootloader/Treiber in den Startprozess des Computers ein und fragt das vergebene Passwort ab. Nach der Authentifizierung des Benutzers beginnt dann wie gewohnt der Bootprozess von Windows. Die Ver-/Entschlüsselung aller Daten erfolgt wieder on the fly.

Was hat man davon? Angenommen man besitzt ein Notebook und dieses wird geklaut. Dann kann jeder, der auch nur etwas mit Computern bewandert ist, die Daten auf der Systempartition lesen. “Ja aber ich habe doch ein Boot-Passwort und auch eines für Windows”. Dann baut der Angreifer die Platte eben aus, schraubt sie in ein externes USB-Gehäuse und schließt dieses dann an seinen PC an. Fertig – er hat Zugriff! “Aber meine vertraulichen Daten sind doch verschlüsselt!” Selbst wenn die vertraulichen Daten vielleicht in einem verschlüsselten Container untergebracht sind und der Angreifer diese nicht lesen kann, bleiben sehr oft Spuren übrig. Wer das nicht glaubt, guggt mal in das Temp-Verzeichnis von Windows. Darin finden sich oft viele Word, Excel, … Dateien, Bilder, Programminstaller usw. Teils wirklich verblüffend was da alles ans Tageslicht kommt!

Die Installation der Systempartitions-Verschlüsselung geht auch sehr einfach von statten. Unter System –> Encrypt System Partition findet sich in TrueCrypt ein Wizard, der einen durch die Installation führt. Nach 5 Minuten ist die Konfiguration beendet, der Rechner startet neu, führt einen Selbsttest durch und beginnt dann die Systempartition zu verschlüsseln. Während dessen kann man normal weiterarbeiten.

Der Kenner von TrueCrypt fragt jetzt sicherlich: “Und was passiert, wenn die Header des verschlüsselten Containers kaputt gehen? Dann sind meine Daten doch weg!”. Das kann in der Tat passieren. Aber TrueCrypt erstellt bei der Installation der Verschlüsselungsfunktion eine Boot-CD, die alle nötigen Daten enthält, um die Partition zu retten.

Nachteile? Einmal davon abgesehen, dass man wirklich im Regen steht, wenn der Container defekt ist und die Boot-CD verloren geht*, sehe ich keine großen Nachteile. Höchstens, dass die Verschlüsselung natürlich sehr rechenintensiv ist und v.a. auf langsamen Rechnern die Leistung drosselt. Rechnen kostet zudem Energie. Die Laufzeit von Notebooks sollte also mit TrueCrypt sinken!

Praxistest: Auf meinem eeePC habe ich vorhin Truecrypt wie oben beschrieben instaliert. Die Installation war komplett problemlos aber der Bootvorgang dauert MIT Verschlüsselung gut doppelt so lange wie ohne. Auch wenn Windows geladen ist, fällt auf, dass das Starten von Programmen langsamer geht. Auf einem aktuellen Core 2 Duo sollte das allerdings nicht mehr so großartig ins Gewicht fallen. Das muss ich die Tage mal mit meinem Uni Rechner testen. Ergebnis wird dann nachgereicht.

Update: Mittlerweile (ein Tag später) habe ich Truecrypt wieder von der Festplatte gekratzt. Das Booten war so doch etwas langsam auf dem eeePC. Das “Löschen” funktioniert etwa so, dass man beim Booten ein bestimmtes Menü aufruft und die Entschlüsselung der Platte startet. Komischerweise dauerte das richtig lange: 3 Stunden etwa. Nach den 3 Stunden war oh Wunder die Festplatte doch nicht entschlüsselt, sondern unbrauchbar. Beim Booten kam noch immer die Passwortabfrage, eine Authorisierung war nicht mehr möglich und Booten klappte auch nicht mehr. Nur gut, dass ich vor dem Spaß ein Image gezogen hatte und dieses einfach wieder einspielen konnte…

Fazit: TC wird immer interessanter. Coole Software!

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* dann sind die Daten natürlich verloren, weil sie nicht mehr entschlüsselt werden können

Abgespeicherten Username + Passwort für Share in WinXP löschen

Wenn man sich in Win XP zu einem Share verbindet, wird man in aller Regel nach seinem Username und dem dazu gehörigen Passwort gefragt. Beides kann man entweder immer wieder eingeben oder man speichert es einfach dauerhaft ab. Das ist normalerweise sehr praktisch aber manchmal will man das Gespeicherte auch wieder los bekommen. Das geht folgendermaßen:

Systemsteuerung :arr: Benutzerkonten :arr: sein Konto wählen :arr: Eigene Netzwerkkennwörter verwalten (oben links) :arr: Datensatz auswählen :arr: Entfernen-Knopf

loeschen

Windows Live Writer und WordPress 2.3

Seit Version 2.3 unterstützt WordPress endlich auch Tags. Das gilt übrigens auch für Blogs, die auf wordpress.com gehostet werden!

Der Windows Live Writer kommt von Haus aus aber nicht (ganz) mit den Tags klar! Es existiert normalerweise nur eine Möglichkeit Tags externer Anbieter (wie z.B. Technorati, etc) über Einfügen -> Tags in den Beitrag einzubauen. Das hat zwei Nachteile:

  1. Es gibt keine vernünftige Tag-Cloud
  2. Ein Klick auf einen Tag im Beitag führt zu Technorati und nicht zu Beiträgen mit ähnlichen Tags auf dem eigenen Blog.

imageAlso ist es eine gute Idee den Live Writer Tag-fähig zu machen. Spassigerweise bedarf es dazu nur eines Registry-Eintrags, der ein verstecktes Feature im WLW aktiviert. Wie die Einstellung vorgenommen wird, wird hier erklärt.

Freundlicherweise hat aber ein MS-Mitarbeiter ein kleines Programm geschrieben, das den Registry-Eintrag auch automatisch setzen kann. Das Tool gibt es hier zum herunterladen.

Nach einem Neustart des WLW findet man im aufgeklappten Eigenschaften Bereich ("F2" drücken) ein neues Feld mit dem Namen Stichwörter.

imageLeider ist das Tagging noch nicht sonderlich komfortabel. Der Live Writer importiert z.B. keine Liste der bisher verwendeten Tags aus dem Blog (falls es diese geben sollte) bzw. "merkt" sich der WLW auch keine neu verwendeten Tags. Es gibt also auch kein Type Ahead, also die Funktion, dass der WL ggf. passende Tags "vorschlägt".

Ich bin mal gespannt, ob sich diese Features in der nächsten Beta das WLW finden oder nicht. Im passenden Forum bei Microsoft schreien die Leute jedenfalls kräftig danach!

Bye bye Windows – Hello Linux

Nachdem ich jetzt endlich meine Diplomarbeit 100%ig abgeschlossen habe, hatte ich Zeit meine gesammelten Rechner endlich wieder einmal platt machen. Eigentlich wollte ich auf meinem Notebook MS Vista Bussines installieren (habe ich auch) und ausgiebig testen, aber ATI bietet keinen Treiber für Grafikchips an, die älter als 3 Jahre sind. Und da mein Notebook leider einen ATI Radeon 9200 Chip eingepflanzt hat, war es wohl nix mit Vista – es sei denn, man wäre mit 640 x 480 px Auflösung auf einem 1680 x 1050 px Display zufrieden. Für Menschen mit sehschwäche ist das evtl. noch okay, aber nicht für mich ;-)

(Es ist übrigens Quatsch, dass Vista nicht auf Rechnern mit 512MB RAM und älterer GraKa läuft. Das geht sehr wohl (wenn auch vielleicht etwas langsamer als XP), wie ich neulich gesehen habe, wenn man nicht jedes Eye Candy das Vista bietet aktiviert hat…)

Also Hasta la Vista, Kubuntu drauf und (sicher ist sicher) auch noch ein XP. Und somit habe ich den “revolutionärsten” Schritt in meiner 20 jährigen Computernutzer-Laufbahn gestartet: der mehr oder weniger totale Umstieg auf Linux.

CrossHair – Fadenkreuz für den Bildschirm

Das erste CorelDraw, das mir ’94/’95 in die Hände gefallen ist, hatte eine Funktion, die ich absolut geliebt habe: man konnte den “normalen” Mauscursor durch ein Fadenkreuz ersetzen. Somit war es besonders einfach Objekte auf dem Bildschirm horizontal oder vertikal bündig neben oder untereinander anzuordnen.

CorelDraw 4 hatte diese Funktion natürlich bereits nicht mehr, die neueren CorelDraw Versionen sowieso nicht mehr und andere Grafikprogramme, wie z.B. MS Visio, kennen dieses Fadenkreuz auch nicht. Dafür gibt es jetzt überall tolle (?) Funktionen, die Objekte automatisch anordnen. Das kann gut funktionieren – muss es aber nicht ;-)

Das kleine Tool CrossHair ersetzt – nach Aktivierung durch einen Hotkey – windowsweit den Mauscursor mit einem in Farbe und Dicke einstellbarem Fadenkreuz. Somit kann man – in welchem Programm auch immer – die Vorteile, die so ein Fadenkreuz dann und wann gegenüber dem normalen Cursor hat, nutzen.