Geotagging mit MacOS und WordPress

Vor einiger Zeit ist mir in den Weiten des WWW eine nützliche Applikation für mein Symbian-Handy über den Weg gelaufen: PyGpsLog. Einmal davon abgesehen, dass man den zurückgelegten Weg hübsch auf Google Earth anzeigen lassen kann, ist es auch möglich die Daten weiter zu verwenden: man kann Bilder mit Geotags versehen.

Die mir bisher am besten erscheinende Software für den Mac ist myTracks. Man importiert erst den GPS-Track, dann die Photos und kann schließlich die Geo-Tags (Längen/Breitengrade und sogar Informationen wie Stadt/Bundesland/Land) in die JPEG-Files schreiben lassen. Die Zuordnung von Bild zu Wegpunkt funktioniert einfach über den Zeitpunkt der Aufnahme. D.h. man sollte zusehen, dass Handy und Kamera so synchron wie möglich gehen, …

taggen

Importiert man die Bilder in manche Programm, wie z.B. iPhoto 2009, so werden die Tags ausgewertet und das Bild einen Ort zugeordnet. Nett. Aber auch Dienste wie Flickr und soweit ich weiß Picasa können mit Geotags umgehen.

geo1

Für die eigene WordPress-Installation gibt es eine nettes Plugin, das eine Art Erweiterung zu der allseits beliebten Nextgen Gallery darstellt: XML Google Maps. XML Google Maps kann (unter anderem) ebenfalls Vorschaubildchen in einer Karte platzieren, aber auch ganze GPX-Tracks anzeigen:

Wem das noch nicht ausreicht, dem errechnet XML Google Maps Höhen-, Geschwindigkeits- und sogar Herzschlag-Graphen (einen entsprechenden Pulsmonitor vorausgesetzt, natürlich!) Die Präsentationsform in der Karte eignet sich nicht unbedingt für entspanntes Bildchen guggen, aber dafür gibt es ja noch die Nextgen Gallery:

Datenbankblähung: Revisionen in WordPress

Mir ist eben aufgefallen, dass einige Beiträge zu fehlen scheinen. Bevor ich nicht weiß wieso, keine Empfehlung zu den unten genannten Tools mehr…

Gerade habe ich mit etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst meine Datenbank angesehen, die hinter dem Blog werkelt. Symptom: Die Datenbank hat Blähungen. Und zwar heftige. Die Tabelle die alle Posts enthält war auf ca. 5MB aufgeblasen. Strange. Das waren vor einem Jahr höchstens 3 und so viel geschrieben habe ich seit einem Jahr ja auch nicht.

Idee: Die Blähungen werden von der Versionierung von WP verursacht. Jedes neue Öffnen eines Posts bzw. die automagische Speicherung während man an einem Post herumeditiert erzeugt eine neue Version des Posts, die die DB aufbläst. Problem erkannt, aber was tun? Ich brauche keine Versionierung – also abschalten. Revision Control von Dion Hulse erledigt das schnell und einfach.  Mit dem Delete-Revision Plugin von gohsy kann die Datenbank mit einem klick entlüftet werden und siehe da: 1MB Bodensatz war verschwunden.

Mehr Schutz für’s WordPress Admin-Konto?

Ich bin mir nie so ganz sicher, ob der WordPress-eigene Schutz zum Login in den Admin-Bereich ausreichend ist oder nicht. Daher habe ich vor einigen Tagen das Verzeichnis wp-admin zusätzlich mit einem Verzeichnisschutz durch .htaccess versehen. Das klappte auch augenscheinlich prima, denn wenn ich den Admin-Bereich aufrufen wollte musste ich zunächst Username und Passwort für den Verzeichnisschutz eingeben und wurde danach zusätzlich nach dem Login für WordPress gefragt. Doppelt hält ja bekanntermaßen besser.

Der Teufel liegt aber hier im Detail verborgen: Nach der Aktivierung des Verzeichnisschutzes können keine Bilder mehr über den Flash-Fileuploader bzw. nextGEN Gallery hochgeladen werden. Flash fragt zwar noch nach dem Passwort, stürzt dann aber so deftig ab, dass es den Browser gleich mitreißt. Ergo: Verzeichnisschutz wieder abschalten :-(

Ein kleines Plus an Sicherheit kann man aber dennoch einbauen: Normalerweise heißt der Loginname des Administrators “admin” – zumindest legt WordPress diesen genau so an, wenn man ein neues WordPress installiert. Das ist aber eigentlich doof: Ein böser Bube braucht so nur das Passwort zu erraten, der Benutzername ist ja fix, eh voila. Ändert man den Loginnamen zusätzlich auf irgendetwas mehr oder weniger Kryptisches, muss der Angreifer Passwort und Benutzername raten. Das ist schon ein bisschen schwieriger.

Wiederum dumm an WordPress ist, dass es nicht vorsieht einen bestehenden Benutzernamen zu verändern. Das ist aber gar kein Problem. Man muss nur die Datenbanktabelle *_users bearbeiten und den Wert des Eintrags user_login verändern. Alle anderen Werte können bleiben wie sie sind.

Upgrade voraus

Vor einigen Tagen ist WordPress in Version 2.8 erschienen. Zwar noch nicht offiziell, mittlerweile aber als Beta 2. Die meiner Meinung nach krasseste Neuigkeit ist ein Installersystem für Templates das dem für Plugins sehr ähnelt. Tolle Funktion, allerdings bin ich nicht sicher, ob es diese gebraucht hätte – wie oft wechselt man schon sein Template?

Keine Mails von Goneo-gehostetem Blog?

Die Tage fiel mir auf, dass meine Inbox verdächtig leer ist. Irgendwie fehlen die Mails, dir mir mein Blog so zu schicken pflegt, um neue Kommentare anzukündigen. Strange. Kurzes googeln brachte die Erleuchtung: Goneo hat neulich etwas an seinen Servern gedreht und die Policy für die mail()-Funktion geändert. Suuuuupi… (Vielleicht sollte ich den blöden Newsletter doch wieder abonnieren, um solche Ding nicht erst 2 Wochen später zu erfahren?)

Aus der Zeit in der ich noch auf Free-Hosting setzte, weiß ich, dass es gegen das mail()-Problem ein nettes Plugin für WordPress gibt. Das Plugin bringt WordPress bei SMTP zu sprechen. D.h. man ist nicht mehr auf die mail()-Funktion vom Server angewiesen, sondern kann jeden x-beliebigen SMTP-Server verwenden, um WordPress Mails schicken zu lassen. Das Plugin nennt sich WP-Mail-SMTP und kann bequem über den WP Plugin Installer bezogen und installiert werden.

Die ganz natürliche Idee ist nun den Goneo SMTP-Server zu verwenden und dem Plugin die Login-Informationen zu einem Mailkonto zu füttern. Gedacht – getan. Pustekuchen. Das Mail-Plugin sagt zwar brav, dass eine Verbindung zum SMTP-Server aufgebaut und die Mail übergeben wurde, es kommen halt leider keine Mails an (oder zumindest brauchen das länger als ich bislang gewartet habe (= 30 Minuten (= viel zu lange!))). Aber wie gesagt: man kann ja jeden x-beliebigen SMTP-Server einstellen…

Eh voila: WordPress mailt wieder.

Nachtrag: Eben noch geprüft: auch der Versand des automatischen Datenbank-Backups funktioniert über das SMTP-Plugin. Klasse!

K2 Theme broken after WP 2.7.1 installation

Yesterday I upgraded my wordpress to version 2.7.1 and quickly found out that the site layout was broken. Today I glanced over the K2 page but found no statements about this issue. But: I found a “Nightly Built” section with more up to date template versions than the officially released one. So I installed the newest Nighly from Februrary, 12th and … the issue was fixed.

You’ll find the newer templete here.

Wordmobi – Blogging with a mobile phone

I always wanted to have an application that allows me to blog from my mobile phone. Unfortunately Nokia doesn’t ship its handsets with such an application – other manufacturers do so (sometimes). Up to now I only knew an application called ShoZu. ShoZu isn’t only a software you install on your mobile, ShoZu is also an online service that acts as some sort of “proxy” between your mobile and your blog. So the ShoZu client doesn’t publish directly to the blog, but it sends the post to the online service and the service pushes the post to the blog. This might have some oppertunities as the support of a plethora of blogging engines and other social networking sites but also requires that you hand over the password to your blog to the ShoZu service. A pretty odd feeling…

Well, I tested ShoZu with a test blog hosted on wordpress.com and found out, that the software works well. But somehow it is also very bloated and not really easy to understand. It also adds some functionality to parts of the mobile as the camera. Sometimes – I couldn’t figure out exactly when- ShoZu comes to life and asks if you want the publish the picture taken a moment ago on your blog. Unfortunately you can’t control this, so I deinstalled Shozu pretty fast.

Some time ago I read about a Python based WordPress client for Symbian. (Python is a programming langauge that is, like Java, more or less platform independant. Like for Java, Python runtime environments exist for multiple Symbian S60 based mobiles). I don’t know really why, but I didn’t test the software called Wordmobi up to now. Today I installed Python (click here to read more) and Wordmobi and I got a really good first impression.wm1

After setting up the connection to my blog (btw: wordmobi only works for WordPress blogs) I entered the “Posts” menu and was able to  update the list of available posts on my blog:

wm5This works pretty well. You can even edit and republish existing posts. Cool. The next step was to test if the creation of new posts works, too.

wm3Well, it seems so. You can also add stuff like lists or images to a post. If you select “image” Wordmobi asks if an existing picture should be selected or if you want to take a new one. I took a new one and it worked! wm4

For me, Wordmobi is the first application that I really can use to write short posts using my mobile. I don’t know if this is really a thing you want (and need) to do, but I feel that this could be fun *g* Btw: you can see the test post I wrote here.

Geiler Scheiß!

Sorry für den Titel :-)

Ich habe vorhin auf WP 2.7 upgegrated und bin tatsächlich begeistert. Automatische Updates, automatische Integration von Plugins (so ein bissi wie apt-get install xy) und die hypsche Admin Oberfläche.

Kommt richtig gut.